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Hurra, Hurra, die Wandlung die ist da!

Ok, vor 4 Wochen, als ich den Motorschaden meinem Verkäufer meldete, hatte ich auch das Thema einer Wandlung angesprochen. Also, ich gebe das E-Bike zurück, und erhalte im Gegenzug vom Hersteller den Kaufpreis abzüglich eines Nutzungsentgelts. Der Verkäufer reagierte von Anfang an sehr kooperativ und verständnisvoll. Er würde sich sofort darum kümmern und seinen Techniker darauf ansetzen. Nach einem weiteren konstruktiven Gespräch mit diesem kamen wir überein, dass nach erfolgreicher Wandlung der Betrag auf den Kauf eines neuen E-Bikes angerechnet werden würde. Das war für mich kein Problem, im Gegenteil, hatte ich doch das Gefühl dort sehr gut aufgehoben zu sein. In der Zwischenzeit konnte ich mir ausgiebig Gedanken über das Neue  machen. Von Riese & Müller hatte ich bei meinen Reparaturbesuchen in Stuttgart schon jede Menge Gutes gehört. Das „Charger“ und „Roadster“ bin ich in der 25-km-Variante zur Probe gefahren. Das „Charger“ fühlte sich sehr nach Wohnzimmer an, bequem, robust,  stufenlose Nabenschaltung. Alles gut, eigentlich, aber das Roadster stach mir sofort ins Auge. Sportlich, direkt, dynamisch, giftig. Das sollte es werden.

Gestern Abend kam der Anruf und … „Applaus“, „Applaus“ die Wandung war erfolgreich und der für das neue E-Bike angerechnete Betrag beträgt 80% des damaligen Kaufpreises. Super. Darauf hatte ich gehofft. Heute Morgen habe ich das Roadster telefonisch geordert.

Erster Kettenwechsel nach 2250 km

Letzte Woche hatte er sich bereits angekündigt. Bei einer Fahrt von der Arbeit nach Hause konnte ich den größten Gang (11-Ritzel ) nicht mehr einlegen bzw. nach Einlegen sprang die Kette unverzüglich auf das 13-Ritzel über. Wegen „eiernder“ Drehbewegungen des Ritzels, welche ich während der Fahrt beobachten konnte, hoffte ich, dass sich das Ritzel von der Kassette nur gelockert hatte und es nach Arretierung wieder voll funktionstüchtig sein würde. So war es auch. Am Abend hatte ich es wieder festgemacht und tags darauf war ich damit wieder unterwegs.

Allerdings würde es nicht schaden sich mit entsprechenden Ersatzzeilen zu bevorraten. Nach 2000 km und der Kraft des Mittelmotors sollte die Kette bereits abgenutzt sein. Ich bestellte im Internet eine Kette, Kassette und Bremsbeläge. Eine Kettenlehre besorgte ich mir vom Bike-Händler in der Nähe. Wie ich es mir gedacht hatte -> die Kettenlehre fiel ohne Widerstand zwischen die Kettenglieder, was einen Kettentausch zeitnah notwendig macht.

Gestern, wiederum bei der Heimfahrt konnte ich den 10-Gang erneut nicht benutzen. Gestern kam aber auch das Päckchen mit den Ersatzteilen. Das nenne ich Timing!!

Die Reparatur bzw. den Austausch der Ersatzteile konnte ich problemlos durchführen, was mich verblüffte (Irgendwo hakt es doch immer!?). Nachdem ich die Kette auf die gleiche Länge wie die alte Kette um einige Glieder kürzte ließ sie sich mit dem beigefügten MissingLink-Verschlussglied durch Pedaldruck anstandslos schließen. Es folgte der Austausch der Kassette und die Montage der Bremsbeläge der Hinterradbremse. Letzteres war ein wenig fummelig. Den Bremssattel musste ich abmontieren und erst nachdem ich die Kolben komplett versenkt hatte, konnten die Doppelbeläge eingebracht werden.

Zum Schluss der Reparaturarbeiten wollte ich mir noch vordere Kettenblatt ansehen. Wie ist der Zustand? Wie sieht es aus? Kann ich das selbst austauschen? Wie geht das mit dem „Spider“? Brauche ich Spezialwerkzeug? Diese Fragen trieben mich an. ….. und blieben unbeantwortet!!! Da es bereits bei der Demontage der Kurbel scheiterte:

Ich denke ich brauche einen Kurbelabzieher. Aber welchen? Wie geht es dann weiter. Wie löse ich die 4 Schrauben am Kettenblatt? Was ist der Spider?

Vielleicht kann mir jemand aus dem Netz die notwendigen Informationen zur Durchführung der Arbeitsschritte zukommen lassen.

Wäre toll!

Bleibt noch die Berechnung der laufenden Ersatzteilkosten pro 100 km:

80 € Ersatzteilkosten nach 2250 km ergeben durchschnittliche Kosten pro 100 km von 80 € / 22,5 = 3,5 €.