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2. Versuch im Powermodus

Nach einem Tag physischer und psychischer Regeneration war ich heute bereits wieder unterwegs. Dieses Mal hatte ich die Variante „Power-Modus mit Akku-Laden auf der Arbeit“ gewählt. Um es gleich vorwegzunehmen: So stelle ich mir E-Biken vor. In 1 ¼ Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 35 km/h hatte ich die Strecke in die Arbeit geschafft, dabei körperlich nicht verausgabt. Freue mich schon auf die Heimfahrt bei strahlendem Sonnenschein.

Ach ja, die Motorgeräusche (Quietschen) waren wegen der im Gegensatz zur letzten Fahrt höheren Unterstützungsstufe fast ununterbrochen zu hören. Super nervig. Werde am Wochenende den Dealer kontaktieren, mit der Hoffnung auf schnelle, stressfreie Reparatur bzw. Motorentausch.

Die Heimfahrt, das DESASTER

Bereits beim Losfahren merkte ich dass mir die 40 km vom morgen noch in den Knochen steckten. Meine Strategie war, so viele Kilometer wie möglich im Powermodus zu fahren, um dann die letzten im Sportmodus zu absolvieren. Ab der Hälfte der Strecke, also die letzten 20 km, musste ich dann ausschließlich mit dem Sportmodus vorlieb nehmen. Ab diesem Zeitpunkt schwanden meine Kräfte gänzlich. Ich wurde immer langsamer. Der Impuls Motor unterstützt im Sportmodus eben nur, wenn auch von außen entsprechend getreten wird. Ich kam dann doch noch zu Hause an (im Schneckentempo). Beim letzten Anstieg versagte mir der Akku seine Unterstützung, ich musste schieben. Höchststrafe.

Damit steht nun fest, dass ich bei zukünftigen Fahrten den Akku auf der Arbeit laden werde. Dann hoffe ich sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt mit ausreichend Power versorgt zu werden. Vielleicht erübrigt sich die Zwischenladestrategie mit steigender Kondition im Laufe des Jahres.

Das Motorknackgeräusch war ab und zu wieder mit dabei. Habe im Internet recherchieren können, dass auch andere Impuls 2.0 Radler dieses Problem kennen. Ich möchte noch 2 – 3 Fahrten abwarten, dann das Geräusch aufzeichnen und mich an den Händler wenden.

Für Freitag habe ich die nächste Fahrt zur Arbeit eingeplant. Am Wochenende ist Fahrradputzen angesagt.

Premiere – die erste Fahrt ins Geschäft

Die Wetterprognose versprach die Möglichkeit der ersten Fahrt in die Arbeit bereits Ende Januar. Ab einer Temperatur von 5° morgens wollte ich es wagen. Am 27. Januar war es so weit. Warm eingepackt wie für eine Arktisexpedition (lange Unterwäsche + lange Hose, Rollkragenpullover, Shirt und Jacke, Überschuhe, Handschuhe, Gesichtsmaske), motiviert bis in die Haarspitzen. Der Rad-Computer prognostizierte eine Reichweite von 103 km im Sportmodus. Die erste Erkenntnis nach bereits wenigen Kilometern war, dass der Spiegel absolut notwendig ist. War ich es bisher gewohnt mal kurz den Kopf nach hinten zu drehen, um den Verkehr zu beobachten, hatte ich jetzt die mir folgenden Autos stets gut im Blick. Gibt Sicherheit und erhöht die Aufmerksamkeit. Es läuft …

Nach etwa der Hälfte der Strecke musste ich meiner hohen Geschwindigkeit Tribut zollen. Meine Muskelkraft ließ merklich nach. Oh je, jetzt schon, dachte ich. Also habe ich den Unterstützungsmodus „Power“ aktiviert. Sofort war ich in der Lage meine Geschwindigkeit bei gleicher Belastung um etwa 7 km/h zu erhöhen. Das Problem, welches ich nun aber hatte, war, dass der Akku seine Premiere – die erste Fahrt ins Geschäft weiterlesen

Die Jungfernfahrt

Gestern war es endlich so weit. Nachdem ich das Bike angemeldet und mit Nummernschild versehen hatte, wollte ich es nun endlich „ausreiten“. Das Hauptaugenmerk diese Tests sollte auf der Akkureichweite liegen. Also habe ich mir die Restreichweite im Unterstützungsmodus „Sport“ anzeigen lassen und los ging es. Die Strecke entsprach den ersten 13 km der Strecke in die Arbeit. Das Terrain ist ausschließlich eben. Die Restreichweite betrug bei Fahrtbeginn 69 km. Ich fuhr 12,8 km bis kurz vor Reichenbach relativ entspannt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 30 km/h (Dauer = 24:39 Min). Motorgeräusche Fehlanzeige. Fahrgefühl souverän. 40 km/h und mehr sind zu erreichen, allerdings steigt der Anteil der einzusetzenden Kräfte überproportional an. Die Restreichweite an der Kehrtwende betrug 61 km. Hui, Super!! Da die Restreichweite bei vollgeladenem Akku 112 km beträgt (hatte den Akku nach der Ausfahrt komplett geladen), sollte der Weg in die Arbeit und zurück mit einer Akkuladung zu schaffen sein. Zurück zum Test. Für die Rückfahrt habe ich den Unterstützungsmodus „Power“ gewählt. Die Restreichweite schrumpfte auf 35 km. Zuhause angekommen betrug sie nur noch 17 km, allerdings wegen der höheren Unterstützung mit weniger körperlichem Aufwand als bei der Hinfahrt.

Fazit:

  • Die Reichweite im Sport-Modus ist ausreichend um die Strecke in die Arbeit und zurück zu bewältigen.
  • Das Fahrrad hinterlässt einen stabilen und sicheren Eindruck.
  • Motorgeräusche Fehlanzeige
  • Restreichweiten bei vollständig geladenem Akku: 168/101/53 bei Eco/Sport/Power
  • Alles ist gut!

Das E-Bike trifft ein

Am Samstag, den 12. Dezember ist das Fahrrad geliefert worden. Erster, kleiner Wehrmutstropfen: Nachdem ich es ausgepackt, den Lenker und die Pedale fahrbereit montiert hatte, bemerkte ich dass das Schaltwerk in die Speichen des Hinterrades hineinragte. arrg! Das Schaltauge war verbogen. Der Karton, in welchem das Rad versandt wurde, war an der Stelle, an welcher sich das Schaltwerk befand, notdürftig mit Klebeband geflickt. Transportschaden. Ärgerlich, aber kann passieren. Die Reparatur (Austausch) des Schaltauges wurde anstandslos von einer mit dem Fahrradversandhandel kooperierenden Fahrradwerkstadt in Stuttgart durchgeführt. Die Operation ist gelungen, das Rad steht jetzt im Keller und wartet auf die Jungfernfahrt. Vorher noch anmelden und das Nummernschild montieren und dann geht looos …