Es läuft …

Eigentlich wollte ich bereits vor Wochen einen neuen Eintrag verfassen. Aber da es keine außergewöhnlichen Ereignisse gab, hatte mir der entsprechende Antrieb gefehlt. Nun, da ich mit dem Roadster die 3000 km Marke gerissen habe, möchte ich aber doch einen kurzen Zustandsbericht geben.

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Das Gute vorweg, es gab und gibt bisher keinerlei Beanstandungen. Der Bosch Motor verrichtet unermüdlich und zuverlässig seine Arbeit. Der 500 Wh Akku hat bisher noch nichts an seiner Kapazität verloren. Zumindest habe ich keinerlei Hinweise bemerkt, welche auf einen Leitungsabfall hindeuten. Er bringt mich täglich mit höchster Unterstützungsstufe „Power“  zur Arbeit. Ein paar Restkilometer sind dann noch im “Tank“. Der Verschleiß der Komponenten ist geringer als ich erwartet hatte. Lediglich das 11 Ritzel musste nach knapp 1800 km und der Hinterreifen nach 3000 km ersetzt werden. Das war’s. Die Bremsbeläge sind noch ok und auch die Kette nach Vermessen laut Lehre immer noch in akzeptablem Zustand. Ich glaube dass zum Einen meine sehr defensive Art zu schalten (Schalten ohne Pedaldruck) und zum Anderen die geringen  Schalt- und Bremsvorgänge insgesamt (kaum Stadtverkehr im Streckenprofil) dies ermöglichen. Der Roadster ist für meine Belange perfekt. Mir fällt tatsächlich nichts ein was ich den Ingenieuren von Riese und Müller als Verbesserungsvorschlag unterbreiten könnte. Alles gut, weiter so.

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Nun noch eine kurze Anekdote über eine Begegnung der ganz besonderen Art heute Morgen. Also, ich fahre entspannt das Körschtal entlang, überhole spielend den einen und anderen Fahrradfahrer mit und ohne Motor, als ich im Rückspiegel den Frontstrahler eines Bikes erkenne, welches sehr schnell näher kommt. Das kann nur ein S-Pedelec sein, dachte ich und erhöhte meine Kraftanstrengungen. Trotz meiner über 40 km/h auf teilweise geschotterten Wegen ließ der Verfolger nicht locker, im Gegenteil, er machte permanent Boden gut. Kurze Zeit später schloss er vollständig auf und setzte zum Überholvorgang an: Ein weißes Stromer ST2. Er grinste, ich grinste, … die folgenden 4 km fachsimpelten wir und lobten unsere E-Bikes über alle Maßen. Als er mir schließlich eröffnete, jeden Tag von hinter Baltmansweiler nach Renningen zu fahren, das seien an die 60 km einfach, erkannte ich, den Meister gefunden zu haben. In Plieningen trennten sich unsere Wege.