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1. Testfahrt mit dem Roadster

Nachdem ich dann auch endlich am Dienstag das neue Nummernschild erhalten (das alte musste ich abgeben!!) und montiert hatte machte ich mich für den ersten Reichweitentest bereit. Analog zum Test vor 2 ½ Jahren mit dem Endeavour S10 wollte ich die identische Strecke nach Reichenbach a. d. Fils zurücklegen und auf diese Weise die für meinen ersten Trip ins Geschäft optimale Unterstützungsstufe zu ermitteln.

Der Radcomputer zeigte 4 von 5 Reichweitenbalken an. In der zweitstärksten Unterstützungsstufe „Sport“ wurden dafür 32 km Restreichweite berechnet. Mindestens mit dieser Stufe sollte zukünftig die tägliche Fahrt zur Arbeit machbar sein. Für den Turbo-Modus, so schätzte ich, würde für meine Pendlerstrecke von 40 km nicht ausreichend Strom im Akku sein. Mal sehen.

Könnt ihr mein breites Grinsen sehen. Gerade bin ich von der 1. Testfahrt zurückgekehrt. Fazit: In allen Belangen überzeugt. Das E-Bike fährt sich souverän. Die Sattelfederung schluckt so ziemlich alle Unebenheiten. Wurde ich doch bei meinem alten E-Bike durchaus öfters mal stark durchgeschüttelt. Die Rahmenhöhe M des Roadsters trägt ebenfalls zu dem sehr sicheren Fahrgefühl bei. Es fährt sich leichtgängig, agil und in den Kurven wie auf Schienen. Einige Male bin ich von der Abriegelung des Anschubs bei 45km/h überrascht worden, da es mir um mindestens 10 km/h langsamer vorkam. Upps, Achtung. Das Endeavour war mir mit Rahmenhöhe 55 dann doch etwas zu groß bzw. hoch. Dort wurde jeder km über der 35 km/h – Marke gefühlt.
Die „Sport“-Unterstützung reicht völlig aus. Erst im 10. Gang spürte ich dann doch das fehlende Drehmoment. Klar, je höher die Kadenz, desto größer ist die Motorunterstützung. Die Beschleunigung bis auf 40 km/h funktioniert gleichmäßig, der Kraftaufwand dazu passt. An der letzten Bergauf-Passage schob der Bosch-Motor besser als erwartet und um einiges stärker als mein alter „Impuls 2.0“. Kein Klappern oder Holpern war zu vernehmen. Ein akzeptables, konstant lautes bzw. leises Summen, welches sehr schnell von den  Gegenwindgeräuschen überlagert wurde. Die Schaltvorgänge habe ich nicht unter Tretlast durchgeführt. Mein Geldbeutel sollte es mir danken. Kette und Ritzel werden hoffentlich 3000 km halten. Die anfänglichen Bremsgeräusche waren nach einigen Bremsvorgängen verschwunden.
Nun zum Verbrauch:
Gestartet bin ich mit einer Restreichweite von 32 km (4 von 5 Balken auf dem Display) bei Unterstützungsstufe „Sport“, das ist die Zweitstärkste. Wieder zuhause angekommen bin ich nach 27 km mit einer Restreichweite von 8 km und Balken auf dem Display des Fahrradcomputers. Nun frage ich mich was aussagekräftiger ist, die 8 km oder die 2 Balken. Ich schätze dass sich nach wenigen Metern der zweitletzte Balken verabschiedet hätte. Das wären dann etwa 8-10 km pro Balken. Morgen fahre ich zum ersten Mal in die Arbeit. Dann werde ich klüger sein. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug beachtliche 35,5 km/h. Die Fahrt dauerte 46 Minuten.
Was will ich mehr? Ich bin äußerst zufrieden und freue mich auf morgen und den Rest der Woche.

Vor Antritt der Fahrt

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Nach Rückkehr der Fahrt

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