Der Sturz

Mit der Abschlussfahrt am 23.12. wollte ich die 7000-er Marke knacken. Laut Wetterbericht sollte es teilweise glatt sein, bei Temperaturen von 1 – 9 Grad. Keine optimalen Voraussetzungen. Nachdem ich die ersten Kilometer ohne erkennbare Beeinträchtigung wegen Glätte zurückgelegt hatte, habe ich vermutlich unterbewusst den „keine Gefahr Schalter“ umgelegt und bin wie immer zügig  drauf los geradelt. Ein zu überquerender Kreisverkehr wurde mir zum Verhängnis. Bis ich kapierte, wie mir geschah, war es auch schon zu spät und mein Körper schlug auf der Fahrbahn auf. Sofort verspürte ich Schmerzen in beiden Handgelenken. Wie von der Tarantel gestochen stand ich auf, als ob ich dadurch den Sturz ungeschehen machen könnte. Keine Chance.

Einige Stunden später wurden aufgrund der Bilder vom CT Brüche und Prellungen in beiden Handgelenken diagnostiziert. Einer OP musste ich mich glücklicherweise nicht unterziehen lassen. Seither sind beide Hände in Gips.

Was bleibt: ungläubiges Kopfschütteln, schmerzhafte Erinnerungen und die Erfahrung der Verwundbarkeit.

2 Gedanken zu „Der Sturz“

  1. Hallo Uli,

    recht baldige Genesung und dass du recht bald wieder die volle Beweglichkeit in den Handgelenken hast. Gott sei Dank ist am und im Kopf noch alles so wie es sein soll.

    Hattest du denn Spikes auf dem Rad? Ich hatte diesen Winter wieder keine drauf, da ich ja grad nur ein Leihrad fahre, aber das war schon sehr fahrlässig von mir. Nächsten Winter kaufe ich mir welche.

    Hier ist noch etwas Lesestoff gegen die Lange Weile!

    Gruß
    Alex

    http://www.pedelecs.co.uk/forum/thr…us-impulse-2-motors.24290/page-19#post-355121

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