Die Jungfernfahrt

Gestern war es endlich so weit. Nachdem ich das Bike angemeldet und mit Nummernschild versehen hatte, wollte ich es nun endlich „ausreiten“. Das Hauptaugenmerk diese Tests sollte auf der Akkureichweite liegen. Also habe ich mir die Restreichweite im Unterstützungsmodus „Sport“ anzeigen lassen und los ging es. Die Strecke entsprach den ersten 13 km der Strecke in die Arbeit. Das Terrain ist ausschließlich eben. Die Restreichweite betrug bei Fahrtbeginn 69 km. Ich fuhr 12,8 km bis kurz vor Reichenbach relativ entspannt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 30 km/h (Dauer = 24:39 Min). Motorgeräusche Fehlanzeige. Fahrgefühl souverän. 40 km/h und mehr sind zu erreichen, allerdings steigt der Anteil der einzusetzenden Kräfte überproportional an. Die Restreichweite an der Kehrtwende betrug 61 km. Hui, Super!! Da die Restreichweite bei vollgeladenem Akku 112 km beträgt (hatte den Akku nach der Ausfahrt komplett geladen), sollte der Weg in die Arbeit und zurück mit einer Akkuladung zu schaffen sein. Zurück zum Test. Für die Rückfahrt habe ich den Unterstützungsmodus „Power“ gewählt. Die Restreichweite schrumpfte auf 35 km. Zuhause angekommen betrug sie nur noch 17 km, allerdings wegen der höheren Unterstützung mit weniger körperlichem Aufwand als bei der Hinfahrt.

Fazit:

  • Die Reichweite im Sport-Modus ist ausreichend um die Strecke in die Arbeit und zurück zu bewältigen.
  • Das Fahrrad hinterlässt einen stabilen und sicheren Eindruck.
  • Motorgeräusche Fehlanzeige
  • Restreichweiten bei vollständig geladenem Akku: 168/101/53 bei Eco/Sport/Power
  • Alles ist gut!

Das E-Bike trifft ein

Am Samstag, den 12. Dezember ist das Fahrrad geliefert worden. Erster, kleiner Wehrmutstropfen: Nachdem ich es ausgepackt, den Lenker und die Pedale fahrbereit montiert hatte, bemerkte ich dass das Schaltwerk in die Speichen des Hinterrades hineinragte. arrg! Das Schaltauge war verbogen. Der Karton, in welchem das Rad versandt wurde, war an der Stelle, an welcher sich das Schaltwerk befand, notdürftig mit Klebeband geflickt. Transportschaden. Ärgerlich, aber kann passieren. Die Reparatur (Austausch) des Schaltauges wurde anstandslos von einer mit dem Fahrradversandhandel kooperierenden Fahrradwerkstadt in Stuttgart durchgeführt. Die Operation ist gelungen, das Rad steht jetzt im Keller und wartet auf die Jungfernfahrt. Vorher noch anmelden und das Nummernschild montieren und dann geht looos …